Definitionen

Ein Gespräch im Schulministerium in Düsseldorf ergab u. a., dass es immer wieder Probleme mit Begrifflichkeiten gibt.

Somit haben wir in unserer Mitgliederversammlung am 30. 09. 2017 versucht den Begriff „Schulhund“ klarer zu definieren.  Nach Übersicht und Diskussion der bisherigen Definitionen kam die Mitgliederversammlung zu folgenden vorläufigen Ergebnissen, die nicht immer eindeutig voneinander zu trennen sind:

Schulhund – Oberbegriff für alle in der Schule eingesetzten Hunde, die aus unserer Sicht in 3 Untergruppen eingeteilt werden können:

  • Schulbegleithunde – Hunde, die ihre Besitzerin, eine Pädagogin, regelmäßig in die Schule (in Klassen bzw. Gruppen) begleiten und eine Teamweiterbildung von mind. 60 Stunden absolviert haben. Der Begriff ist gleichzusetzen mit dem Begriff „Präsenzhund“, der allgemein nur Insidern bekannt ist,  und beinhaltet auch „Klassenbegleithunde“.
  • Schulbesuchshunde – Hunde, die mit ihren Besitzern für einige Stunden an einem Projekt zum Thema Hund in der Schule teilnehmen und mindestens eine Teamweiterbildung von einem Wochenende absolviert haben sollten.
  • Therapiebegleithunde – Hunde, die ihre Besitzerin, eine Therapeutin, regelmäßig in die Schule begleiten und eine Teamweiterbildung von mind. 60 Stunden absolviert haben.

Weitere Begriffe:

  • Hupäsch – Abkürzung für Hundegestützte dagogik in der Schule
  • SV – Selbstverpflichtung für Mensch-Hund-Teams in der Schule, die vom Fachkreis Schulhunde (Kassel) und dem AK Schulhund-Team-Ausbildung im Oktober 2015  aus der FSV entstand, die im November 2008 vom Fachkreis Schulhunde in Kassel entwickelt wurde.
  • Tiergestützte Intervention – Tiergestützte Intervention ist der Oberbegriff für alle professionell durchgeführten tiergestützten Einsätze. (C. Otterstedt: Tiergestützte Intervention S. 7 )
  • Tiergestützte Aktivität
  • Tiergestützte Didaktik
  • Tiergestützte Förderung
  • Tiergestützte Pädagogik
  • Tiergestützte Therapie
  • Tiergestützter Unterricht