Ethik im Hundetraining

Eine Stellungname von unserem Vereinsmitglied Kirsten Berger, die dem Ansatz unseres Vereins entspricht…

Ich habe im Laufe meiner 18-jährigen Tätigkeit als Trainerin für mich persönlich eine klare Haltung zur Ausbildung und zum Umgang mit Hunden gefunden. Die Grundsteine wurden schon früh zu Beginn meiner Tätigkeit Richtung „positives Training“ gelegt – aber dennoch ist es ein fortlaufender Prozess gewesen.

Ein wertschätzender Umgang mit Mensch und Hund ist mir dabei sehr wichtig. Die Bedürfnisse beider Seiten müssen berücksichtigt werden und dementsprechend sollten Trainingsanleitungen im Rahmen der Möglichkeiten aller Beteiligten ausgesprochen werden.

Hunde sollten selbstständig agieren und entscheiden können, soweit dies sinnvoll im Alltag möglich ist. Dabei sollten sie in Situationen, in denen es notwendig und angebracht ist, immer auf die Unterstützung, die Anleitung und den Rückhalt ihrer Menschen zurückgreifen können. Ein Aufbau klarer und sicherer Signale ist ebenso wichtig für die Sicherheit und das Wohlbefinden eines Hundes, wie die Anleitung zur Selbstständigkeit.

Training sollte auf Basis positiver Verstärkung stattfinden – wohl wissend um alle Facetten, die ich zwangsläufig dabei mit im Boot habe.

Das Leben mit Hunden ist nicht „schwarz-weiß“ und daher sollte es auch nicht der Blickwinkel eines Trainers sein.

Ein paar zusätzliche Infos und Hintergründe zu meinen Grundsätzen im Training & Einsatz eines Hundes findet ihr bei Interesse auf meiner Website:
https://1520535847.jimdo.com/ethik/

Grafik von Behavior Works, www.behaviorworks.org, copyright 2013 © Friedman, Fritzler

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